Zahlen und Fakten

Geschichte

Der 1964 gegründete Verein führt den Namen "Österreichischer Verband der Wirtschaftsingenieure WING" und hat seinen Sitz in Graz. 20 Jahre später, im Jahre 1984, wurde ebenfalls in Graz die erste WING-Studentengruppe gegründet. Der Verein ist unpolitisch und dient der Wahrnehmung und Förderung der wissenschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen seiner Mitglieder. Der Vereinszweck soll erreicht werden durch Förderung der wissenschaftlichen und beruflichen Belange der Mitglieder, Stellungnahmen zu Berufs- und Standesfragen und Fragen, die die Ausbildung betreffen, Beratung der Mitglieder, Förderung des Gedankenaustausches und des gesellschaftlichen Zusammenschlusses der Mitglieder. Die Tätigkeit des Vereines ist nicht auf Gewinn ausgerichtet.

Unsere Mitglieder

Unsere ca. 1400 Mitglieder sind diplomierte WirtschaftsingenieurInnen und Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens sowie AbsolventInnen oder Studierende verwandter technisch-wirtschaftlicher Studienrichtungen.

Ein grosser Teil der WING-Mitglieder bekleidet Führungspositionen in der Wirtschaft.

Die WING-Mitglieder setzen sich per 01.01.2014 wie folgt zusammen:

Gesamt: 1.350 Mitglieder

  • 899 AbsolventInnen

  • 325 Studierenden

Zur verbleibenden Mitgliederzahl gehören unter anderem UniversitätsassistentInnen der partnerschaftlich verbundenen Hochschulen sowie Mitglieder von Partnervereinen.

Dreiländererklärung

2010 wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wirtschaftsingenieurverband und der Vereinigung der Wirschaftsingenieure in der Schweiz, die Dreiländererklärung unterzeichnet.

Um das Hochschulsystem in Österreich mit jenem der EU Staaten zu harmonisieren, die Durchlässigkeit und die Diversifizierung zu steigern, fasste die österreichische Bundesregierung 1990 den Beschluss, in Österreich ein Fachhochschul-System aufzubauen. Ab dem Jahre 1994 starteten die ersten Studiengänge an den Fachhochschulen in Österreich. Im Mai 1999 unterzeichneten Regierungsvertreter/innen aus 29 europäischen Regionen die sogenannte Bologna-Erklärung genannt. Diese Erklärung hat zum Ziel die verschiedenen Hochschulsysteme Europas freiwillig anzunähern. Der treibende Grundgedanke ist die Bildung eines gemeinsamen europäischen Hochschulraumes um Europa als Hochschul- und Forschungsstandort zu stärken, die Internationalisierung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. 

Durch die Anpassung der Lehrfächer und somit der Studiengänge tertiärer Ausbildungsstätten speziell an Fachhochschulen aber auch an Technischen Universitäten an die Bedürfnisse der Industrie und des Gewerbes werden viele, teilweise neue, techno-ökonomische Studiengänge angeboten, die gar nicht oder teilweise nicht in das Wirtschaftsingenieur-Studienprofil der jeweiligen nationalen Wirtschaftsingenieurverbänden passen. Die nationalen Wirtschaftsingenieurverbände in Europa haben jedoch weiterhin das Bestreben die hohe Qualität der Wirtschaftsingenieur-Ausbildung an Technischen Universitäten und Fachhochschulen aufrecht zu erhalten um somit den hohen Arbeitsmarktwert von Wirtschaftsingenieuren beizubehalten. Dieses Bestreben bedingt eine länderübergreifende Qualitätssicherungsmaßnahme. Dazu haben sich die Wirtschaftsingenieurverbände in Österreich, Deutschland und in der Schweiz zusammengeschlossen um durch ein Markenprofil „Wirtschaftsingenieur“, das Mindestanteile an bestimmten Fächerkategorien im Studiengang beinhaltet, die Qualität der Wirtschaftsingenieur-Ausbildung langfristig sicherzustellen. Dieses Engagement wurde im Oktober 2010 durch die gemeinsame Erklärung (Dreiländererklärung) schriftlich belegt. Ziel dieser Erklärung ist es, eine hohe Qualität und das unverwechselbare Profil des Wirtschaftsingenieurs zu gewährleisten und den hohen Arbeitsmarktwert des Wirtschaftsingenieurs durch Schaffung einer gemeinsamen Ausbildungsmarke zu fördern.

Ein großes Anliegen und zentrales Thema der Strategie des österreichischen Verbands der Wirtschaftsingenieure ist die Markenbildung voranzutreiben und den Arbeitsmarktwert von Wirtschaftsingenieuren aufrechtzuerhalten. Durch eine periodische Erhebung und Analyse der Ausbildungslandschaft, sowie eine Befragung der Wirtschaftsingenieure und Unternehmungen zu relevanten Themen wird die Qualität der Ausbildung sichergestellt.

Unter diesem Link haben Sie Zugang zu den Ergebnissen der letzten Erhebung 2014. 

Wir wollen eine hohe Qualität und das unverwechselbare Profil des Wirtschaftsingenieurs sicherstellen und seinen hohen Arbeitsmarktwert durch Schaffung einer gemeinsamen Ausbildungsmarke fördern.

Markenkern: "Wirtschaftsingenieure sind wirtschaftlich ausgebildete Ingenieure mit Integrationskompetenz auf akademischem Niveau."

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