Oesterreichischer Verband der Wirtschaftsingenieure

ESTIEM Council Meeting Hamburg 2008

09.-14.04.2008

ESTIEM – was heißt das eigentlich? Der Name steht für European STudens of Industrial Engineering & Management – aber was steht dahinter? Mit dieser und vielen anderen Fragen im Kopf ging es für mich – als neuer „Local Responsible“ für ESTIEM der Grazer Gruppe – Anfang April nach Hamburg. Leider war ich der einzige Vertreter unserer Grazer Gruppe, bildete dann aber mit zwei weiteren Kollegen vom Wingnet Wien die Österreichische Delegation.

Das Council Meeting wird zweimal im Jahr abgehalten, es ist die Jahreshauptversammlung des Vereins. Die Größe der eine Woche dauernden Veranstaltung ließ sich bereits bei der Ankunft erahnen, da man schon während der Fahrt vom Hamburger Flughafen zum Meeting Point Studenten aus anderen Europäischen Ländern traf.

Gleich am Tag der Ankunft gab es noch zwei Präsentationen, um den neuen Mitgliedern den Verein allgemein und das Council Meeting näher zu bringen. Auch in den darauf folgenden Tagen wurde nicht weniger geleistet, wurde doch eine 2-tägige General Assembly abgehalten, in der alle Neuerungen und Änderungen der Statuten diskutiert und fixiert wurden sowie Präsentationen abgehalten wurden ob die Ziele aller Teams innerhalb des ESTIEM erreicht wurden oder nicht, mit anschließender Frage- und Diskussionsmöglichkeit.

Des Weiteren wurden im Zuge dieses CM’s auch neue Mitgliederuniversitäten aufgenommen, wie Bukarest, Dresden und die Technische Universität der Insel Chios (Griechenland).

Auch unser neuer Sponsor, Oerlikon aus der Schweiz, präsentierte sich den Studenten.

Einer der interessantesten Teile waren die Working Groups, in denen man sich mit den Projekten beschäftigt, die gerade im Verein bearbeitet werden. Hier möchte ich kurz das neueste Projekt vorstellen, „EUROPE 3-D“. Es ist das erste und einzige Projekt an dem nicht nur Studenten technisch-wirtschaftlicher Studienrichtungen teilnehmen dürfen, und dient dazu ein Land in den 3 „Dimensionen“ Wirtschaft, Politik und Kultur besser kennen zu lernen, um dann einfacher entscheiden zu können wo man während des Studiums ein Auslandssemester bzw. –Jahr machen möchte. Natürlich wurde nicht immer nur gearbeitet, einen Vormittag lang erkundeten wir die Stadt um unseren Aufenthaltsort besser kennen zu lernen, außerdem müssen wir Studenten doch zumindest einmal den Kiez gesehen haben. Am Samstag, dem letzten gemeinsamen Abend gab es ein Gala-Dinner, dafür wurde die Mensa der Universität dekoriert und teilweise zu einer Disco umgestaltet und es wurden – wie bei einem Gala-Dinner am Council Meeting so üblich – kleine Geschenke der verschiedenen Länder an die Gastgeber übergeben. Und so ging es dann nach einem gemeinsamen Abschieds-Frühstück am Sonntag wieder (etwas müde) nach Hause in die verschiedensten Richtungen Europas.

Letztendlich war das Council Meeting in Hamburg definitiv eine Bereicherung, nicht nur durch die neuen Erkenntnisse die ich gemacht habe, sondern auch durch neue Bekanntschaften, die einem im späteren (Berufs-)Leben sicher noch zugute kommen werden.

Verena Zelger

Mit freundlicher Unterstützung von: