Braintrainer Dracula Edition
Im September fand heuer das zweite Event des neuen Projektes "Braintrainer" im rumänischen Chiele Grandistei statt.
Zuvor verbrachte ich, wie die meisten der Teilnehmer 2 Tage in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Das Erste, was mir dabei auffiel war, dass erstaunlich viele Menschen in Rumänien wirklich gut Deutsch sprechen, da es für viele die erste Fremdsprache ist. Das Programm in Bukarest war ausgesprochen vielfältig und reichte von klassischen Sightseeing-Touren, mit Besichtigung des Parlamentspalastes, des weltweit zweitgrößten Gebäudes, über Ruderboot-Fahren natürlich bis hin zu den obligatorischen Parties in der Nacht im Club "Kulturhaus" :-)
Danach ging es jedoch schon wieder weiter Richtung Norden auf rumänischen Bundesstraßen, wo Pferdefuhrwerke noch einen unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Straßenbildes darstellen. Nachdem wir Dracula's Schloss passiert hatten und die Straßen von glattem Asphalt allmählich zu holprigen Schotterfahrbahnen wechselten, erreichten wir in der Nacht schließlich den Hotelkomplex Chiele Grandistei Fundata auf einem Berg inmitten der rumänischen Karpaten in Transsilvanien.
Rundherum waren zwar von Zivilisation nicht viele Spuren zu sehen, die Hotelanlage mit ihrer Saunalandschaft, Swimmingpool und einem eigenen Partykeller bot jedoch wirklich alles, was das Herz begehrte.
Die folgende Woche verbrachten wir mit diversen Trainings von angesehenen Trainern aus ganz Europa. Das Angebot reichte von Public Speeking über Communication und Rhetorics hin zu Intercultural Trainings, wobei jeden Tag teilweise 10-12 Stunden „trainiert“ wurde. Auch das Abend- bzw. Nachtprogramm war sehr abwechslungsreich, so verbrachten wir z.B. eine halbe Nacht bei einer Art „Capture-the-Flag“ – Spiel im Wald in den Bergen (auf die in dieser Region wirklich gefährlichen Bären wurden wir erst am nächsten Tag hingewiesen…).
Damit unser Hotelkomplex nicht das einzige war, was wir von Trassilvanien zu Gesicht bekamen, fuhren wir einen Tag lang mit unserem Reisebus quer durch die Region, um eine Horror-Ausstellung in Dracula’s Schloss, die malerische Stadt Brasov, sowie einen Action-Fun-Park mit Hochseilklettergarten zu erkunden. Gekrönt wurde der Ausflug durch ein Gala-Diner in einem traditionell rumänischen Restaurant.
Das Essen in unserer Hotelanlage, war jedoch leider nicht allzu abwechslungsreich und immer ziemlich fett, hinzu kam, dass ich und 2 weitere uns am vorletzten Tag eine Lebensmittelvergiftung zuzogen und deshalb ziemlich grün im Gesicht die Rückreise nach Bukarest antraten.
Abgesehen davon war dieser ausgezeichnet gut organisierte Event eine wirklich gelungene Zeit in der ich viele Eindrücke sammeln konnte und viele nette Menschen kennen lernte.
Ulrich Flamm










